Vergangene Veranstaltungen
Geomedia Speaker Series: Online Lecture & Discussion w/ Bernard Dionysius Geoghegan
Lecture on "Seeing and Seafaring: How the Scopic Regime of Computation Was Mobilised" Taking a cue from Carl Schmitt’s suggestion in Land and Sea that each of the four elements lends its own distinct perspective on the world, this talk examines the role of water—and more specifically, the sea, the ocean, maritime navigation—in the emergence of modern computational graphics. To-date, scholars have dedicated intensive research to the role of earth, air, and fire in the rise of multimedia and graphical computing—albeit through a host of proxies, such as the role of aerial bombardments, nuclear ballistics, smart bombs, and underground bunkers in the rise of digital computing. But what about water? Following the lead of writers including Margaret E. Schotte and David Mindell, this talk aims to add to the elemental mix, by examining how 18th and 19th century maritime navigation mobilized—by means of instruments including almanacs, logbooks, and chronometers—computational perspectives on the graphic rendering of time and space. DIGITAL SEMINAR ON ZOOM Bernard's presentation will be followed by a response from Pablo Abend, current Ander Visiting Professor in Geomedia Studies, and a Q&A and discussion. Contact: Pablo Abend https://www.kau.se/en/geomedia/conferences-and-events/geomedia-speaker-series
XVIII. Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaft zum Thema „Abhängigkeiten“ an der Uni Bonn
Die Jahrestagung 2023 der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM) lädt unter dem Titel „Abhängigkeiten“ zur Rekonstruktion, Reflexion und systematischen Kritik medienspezifischer Abhängigkeitsverhältnisse ein. Mit dem Thema „Abhängigkeiten“ werden unterschiedliche Abhängigkeiten von und in Medien wie in der Medienwissenschaft selbst adressiert. Im Rahmen der Rekonstruktion, Reflexion und systematischen Kritik medienspezifischer Abhängigkeitsverhältnisse findet zudem ein Austausch mit dem Exzellenzcluster „Beyond Slavery and Freedom“ der Universität Bonn statt. Tagungsthemen Aufgerufen ist ein breites Spektrum an Abhängigkeiten, das Ermöglichungsbedingungen ebenso umfasst wie zwanghafte Dependenz. Abhängigkeiten sind nicht bloß im negativen Sinne zu verstehen: Von jemandem oder etwas abzuhängen kann etwa als genussvolle Anhänglichkeit auf Bindung und Verbundenheit verweisen, auf die Irreduzibilität des anderen und die Vermitteltheit interdependenter soziokultureller Prozesse selbst. Auch Unabhängigkeit hängt von Bedingungen ab: So realisiert sich autonomes Fahren erst durch die materiellen und technologischen Infrastrukturen von Ladesäulen und 5G-Netz, Plattformen setzen auf ‚alten‘ Medieninfrastrukturen auf, und das Funktionieren computationaler Medien ist u.a. an die Ausbeutung menschlicher Arbeitskraft und die Extraktion seltener Erden gebunden. Abhängigkeiten und Unabhängigkeiten gehen so ineinander über, verweisen und beziehen sich aufeinander. Für die Medienwissenschaft erweist sich diese Thematisierung von Abhängigkeiten in vielfacher Hinsicht als produktiv: Medienwissenschaftliches Arbeiten ist schließlich auch sozial, kulturell und institutionell abhängig: Wie nicht erst die Diskussionen um #ichbinhanna, #ichbinreyhan und „Gute Arbeit in der Wissenschaft“ gezeigt haben, erzeugen WissZeitVG, Drittmittelfinanzierung, universitäre Organisationsstrukturen und Konkurrenzdruck prekäre Abhängigkeiten akademischen Arbeitens, welche die Ausübung von Wissenschaft zum Privileg derjenigen werden lassen, die sich die damit verbundenen Abhängigkeiten leisten können. Mit dem Thema „Abhängigkeiten“ der Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaft 2023 adressieren wir somit unterschiedliche Abhängigkeiten von und in Medien wie in der Medienwissenschaft selbst. Im Rahmen der Rekonstruktion, Reflexion und systematischen Kritik medienspezifischer Abhängigkeitsverhältnisse findet zudem ein Austausch mit dem Exzellenzcluster „Beyond Slavery and Freedom“ der Universität Bonn an.
Internationale Geomedia Tagung 2023 zu „Digital Geographies of Hope“
The 5th Geomedia conference explores Digital Geographies of Hope. The conference invites theoretical and empirical approaches to digital geographies. It encourages critical investigations that seek to identify hope and hopeful constellations in the current digitized world – related to imaginations and appropriations of different media in different places and spaces. The term geomedia captures the conjuncture of mediated and spatial dimensions of the social world. The Geomedia conference, in turn, provides an interdisciplinary arena for research carried out at the crossroads of geography,communication, media, film and cultural studies. It also builds bridges to such fields as urban studies, rural studies, regional planning and tourism studies, media anthropology, critical data studies, STS, gender and race and ethnicity research.